Apple HomeKit: Zwangsumzug auf neue Architektur ab heute
Apple zwingt ab heute alle HomeKit-Nutzer auf die neue Architektur. Nach jahrelanger Schonfrist endet die Übergangsphase – wer noch nicht migriert hat, muss nun handeln.
Eine lange Geschichte
Die „neue“ HomeKit-Architektur hatte Apple bereits Ende 2022 eingeführt – damals mit erheblichen Problemen. Nach Bugfixes erschien sie endgültig mit iOS 16.4 im Frühjahr 2023. Seither war der Umstieg freiwillig – bis jetzt.
Die neue Architektur bringt Sicherheits- und Leistungsverbesserungen, Support für zusätzliche Gerätetypen wie smarte Staubsauger und die Aktivitätenliste mit Alarmmeldungen. Auch die Matter-Unterstützung profitiert vom Update.
Was ihr braucht
Die Migration erfolgt über die Home-App und benötigt mindestens iOS oder iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2. Wer aktuell ist, erfüllt die Anforderungen längst.
iPads als Steuerzentrale: Vorbei
Eine Einschränkung bringt das Update mit sich: iPads können offiziell nicht mehr als HomeKit-Steuerzentrale (Homehub) dienen. Wer sein Smart Home von unterwegs steuern will, braucht nun einen HomePod, HomePod mini oder Apple TV.
Und jetzt?
Ob Apple an einer dritten Iteration arbeitet, ist unklar. Die aktuelle Architektur hat nach wie vor Zuverlässigkeitsprobleme – ein Dauerthema in der Smart-Home-Community. Wer sich für Apples Smart-Home-Zukunft interessiert: Gerüchte deuten auf ein kommendes „HomePad“ als zentrale Steuerungseinheit hin. Auch ein neuer Apple TV mit Wi-Fi 7 steht in den Startlöchern.