Elgato präsentiert Stream Deck Everywhere: Mehr Kontrolle für Creator – ohne Hardware

Elgato-Stream-Deck

Elgato, bekannt für sein populäres Stream Deck, hat eine neue Softwarelösung vorgestellt, die die Steuerzentrale für Creator revolutionieren soll: Stream Deck Everywhere. Die neue Anwendung bringt das bekannte Tastenfeld als virtuelle Variante direkt auf den Desktop – unabhängig von physischer Hardware. Ausserdem gibt es neue Software-Module, die das Ökosystem rund um Elgato-Produkte sinnvoll erweitern.

Stream Deck Everywhere: Virtuelles Deck auf jedem Bildschirm

Mit Stream Deck Everywhere lässt sich das klassische Stream-Deck-Erlebnis nun komplett virtuell nutzen – direkt am Bildschirmrand und ohne dediziertes Gerät. Nutzer können das Overlay beliebig auf dem Monitor positionieren, in der Größe anpassen und mit denselben Funktionen wie bei den Hardware-Modellen belegen.

Zielgruppe sind nicht nur Streamer, sondern auch Videoeditoren, Podcaster oder Office-Profis, die regelmässig Makros, Shortcuts oder App-Automationen nutzen. Besonders praktisch: Die Software läuft unter Windows und macOS und benötigt keine Elgato-Hardware.

Die Anwendung ist Teil von Elgatos kostenpflichtigem Abo „Stream Deck Mobile+“ – damit richtet sich das Angebot klar an Power-User, die maximale Flexibilität wollen.

Neue Module für mehr Automatisierung und Interaktivität

Parallel zur virtuellen Deck-Version hat Elgato weitere Module angekündigt, mit denen sich komplexe Abläufe noch smarter gestalten lassen:

  • Website-Widgets: Buttons können jetzt Webseiteninhalte direkt anzeigen oder mit Live-Daten aus dem Web verknüpft werden.
  • Tastenkombinations-Manager: Erlaubt komplexe Multi-Key-Aktionen mit einem Klick – ideal für Shortcut-intensive Programme wie Photoshop, Final Cut oder OBS.
  • Sensor-Trigger: Externe Geräte oder smarte Sensoren können als Auslöser für Aktionen verwendet werden – z.B. Lichtszenen bei Bewegung oder Kamerasteuerung bei Türöffnung.
  • Webhook-Integration: Öffnet das System für Entwickler und Automatisierungen via Tools wie IFTTT, Zapier oder Home Assistant.

Elgato setzt damit verstärkt auf Modularität und Offenheit, was für fortgeschrittene Nutzer spannende Möglichkeiten bietet – auch jenseits des klassischen Streamings.

Hardware bleibt relevant – aber nicht zwingend nötig

Mit der Softwareoffensive wird klar: Elgato macht sein Stream Deck künftig geräteunabhängig nutzbar. Wer jedoch ein haptisches Feedback bevorzugt, kann natürlich weiterhin auf die bekannten Hardware-Versionen setzen – etwa das Stream Deck MK.2 oder das XL-Modell. Alle Module und Funktionen der neuen Plattform sind kompatibel mit den bestehenden Geräten.

Fazit: Stream Deck wird zur Plattform

Was einst als Hardware-Gadget für Streamer begann, wächst sich nun zur umfassenden Steuerplattform aus – mit virtuellem Deck, erweiterten Modulen und Integration in smarte Setups. Mit Stream Deck Everywhere spricht Elgato gezielt eine neue Zielgruppe an: alle, die ihre Arbeit automatisieren, Inhalte schneller produzieren oder kreative Workflows effizient steuern wollen.